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Betriebs- und Servicefahrzeuge

Fahrzeuge sind sichtbare Markenbotschafter im öffentlichen Raum. Sie bewegen sich täglich durch die Stadt, schaffen Wiedererkennung und prägen das Bild des Unternehmens weit über einzelne Kontaktpunkte hinaus. Da die VGF in der öffentlichen Wahrnehmung primär mit ihren Bahnen assoziiert wird, bietet eine ganzheitliche Gestaltung aller Fahrzeuge die Chance, dieses Bild zu erweitern und die Marke in ihrer gesamten Breite erlebbar zu machen. Eine konsequente Corporate-Design-Gestaltung sorgt so für Identität, Vertrauen und eine starke Präsenz im Stadtbild.

Einsatzfahrzeuge mit Blaulich

Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht nehmen eine Sonderrolle innerhalb der Fahrzeugflotte ein. Sie sind die einzigen Fahrzeuge, die spezielle reflektierende Neonfolie „ORACAL® 7710RA Fluorescent Premium Cast Plus„ einsetzen dürfen. Diese Gestaltung folgt bewusst der klaren Bildsprache klassischer Einsatzfahrzeuge, um im Straßenraum sofort als vorrangiges und besonders wichtiges Fahrzeug wahrgenommen zu werden.

Neben den neonfarbenen Warnflächen dürfen Schriftzüge – beispielsweise „Fahrstromtechnik“ – in reflektierendem Silber ausgeführt werden. Ergänzend kommen rot-silberne Reflexionsfolien zum Einsatz. Diese Kombination sorgt für maximale Sichtbarkeit, eindeutige Zuordnung und eine klare Priorisierung im Verkehrsraum.

Einsatzfahrzeuge ohne Blaulich

Fahrzeuge ohne Blaulicht orientieren sich in ihrer gestalterischen Grundstruktur ebenfalls an der klaren, funktionalen Anmutung klassischer Einsatzfahrzeuge. Ziel ist eine hohe Sichtbarkeit, eine eindeutige Zuordnung zur technischen Infrastruktur und eine professionelle Präsenz im öffentlichen Raum.

Im Unterschied zu Einsatzfahrzeugen mit Sonderrechten dürfen diese Fahrzeuge jedoch keine reflektierenden Neonfolien verwenden. Stattdessen kommt das definierte VGF-Gelb als prägendes Gestaltungselement zum Einsatz. Zur Erhöhung der Sichtbarkeit werden ergänzend Reflexionsstreifen in Rot/Silber eingesetzt.

Dienstfahrzeuge

Dienstfahrzeuge treten bewusst zurückhaltender auf und unterscheiden sich klar von Einsatz- und Sonderfahrzeugen. Die Grundfarbe ist Weiß; Akzente werden dezent in der Corporate-Farbe VGF-Türkis gesetzt. Einzelne Streifen sowie die Funktionsbezeichnung des Fahrzeugs strukturieren die Gestaltung. Das Erscheinungsbild ist reduziert, sachlich und hochwertig – präsent, aber nicht signalhaft.

Da eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugmodelle im Einsatz ist, kann es keine starre Layout-Vorgabe geben. Die Linienführung der Gestaltung orientiert sich daher stets an der jeweiligen Karosserieform. Streifen und Farbflächen folgen den natürlichen Fahrzeugkanten, Sicken und Proportionen, um ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleisten und die Markenidentität modellübergreifend konsistent zu transportieren.

Fahrzeuge mit Funktion

Fahrzeuge mit abteilungsspezifischer Funktion – beispielsweise ein „Briefmobil“ – basieren gestalterisch auf den regulären Dienstfahrzeugen. Die Grundfarbe bleibt Weiß mit dezenten VGF-Türkis-Akzenten, wodurch die Zugehörigkeit zur Gesamtflotte klar erkennbar ist.

Die jeweilige Funktion wird durch eine auffällige gelbe „Bubble“ kenntlich gemacht, die das Fahrzeug eindeutig benennt. Ergänzend dazu erhält das gesamte Fahrzeug ein thematisch passendes Funktions-Visual, das die Aufgabe der Abteilung großflächig inszeniert – beim „Briefmobil“ etwa fliegende Briefe, beim „Poolfahrzeug“ eine Welle mit Entchen.

So entsteht ein klar strukturiertes System: Die Bubble erklärt die Funktion, das Visual macht sie sichtbar. Die Marke bleibt konsistent, während einzelne Abteilungen oder Aufgabenbereiche klar unterscheidbar und zugleich sympathisch dargestellt werden.

Arbeitsfahrzeuge

Arbeitsfahrzeuge unterscheiden sich oft deutlich von klassischen PKW oder Transportern. Durch ihre spezielle Bauform – etwa Turmwagen oder Gleisarbeitsfahrzeuge – sind sie für Bürgerinnen und Bürger ungewohnt, ihre Funktion ist auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Um hier Klarheit zu schaffen, wird auch bei diesen Fahrzeugen die gelbe Bubble eingesetzt, die die Funktion eindeutig benennt. Ergänzend dazu erhält das Fahrzeug ein gestaltetes Visual, das den Einsatzbereich visuell erklärt.

So werden selbst technisch komplexe oder ungewöhnliche Fahrzeuge verständlich eingeordnet und eindeutig der Marke zugeordnet.

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